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Chronik

1972 Im März gründen Eltern von geistigbehinderten Söhnen und Töchtern den Verein zur Förderung geistig Invalider Bezirk Horgen. Heute insieme, Verein zur Förderung geistig Behinderter, Bezirk Horgen.
1973 Die Stiftung zur Förderung geistig Invalider Zürich eröffnet in Horgen die Werkstube Horgen für 12 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Werkstattleiter: Gerhard Wiesendanger, Horgen.
1976 Im Mai arbeiten 24 Menschen mit einer Behinderung in der Werkstatt Brunnenwiesli und im Rotbühl.
1977 Am 17. Mai gründet der Verein zur Förderung geistig Invalider Bezirk Horgen die HUMANITAS Stiftung zur Förderung geistig Behinderter Horgen. Hauptzweck der Gründung war der Erwerb des reformierten Töchterinstitutes an der Gehrenstrasse 31 in Horgen für ein Wohnheim für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Stiftungsratspräsident: Werner Meier, Adliswil. Vizepräsident: Theo Forster, Gattikon.
1978 Am 1. Dezember findet die Aufrichtefeier im umgebauten Töchterinstitut statt. Der Haupteingang wird von der Gehrenstrasse an die Reithystrasse verlegt, neue Adresse Reithystrasse 3.
1979 Eröffnung des Wohnheimes HUMANITAS für 28 Menschen mit einer geistigen Behinderung am 1. September. Im 1. Stock des Hauses ist die heilpädagogische Schule (HPS) eingemietet. Das grosses Eröffnungsfest für die Bevölkerung findet am 29./30. September statt. Stiftungsratspräsident ad interim: Werner Altherr, Kilchberg. Präsident Betriebskommission: Pfarrer K.W. Thyssen, Horgen. Heimleitung: Doris und Werner Pflanzer, Horgen. Neuer Werkstattleiter: Paul Ulrich, Thalwil.
1980 Eröffnung der 1. Beschäftigungsgruppe im Wohnheim Humanitas Horgen Stiftungsratspräsident neu: Robert Enz, Adliswil. Quästor neu: Hans Städeli, Thalwil. Präsident Betriebskommission neu: Hans Merle, Au. Präsident Werkstattkommission: Herr Gerhard Huber, Horgen.
1981 Am 24. Oktober findet im Schinzenhofsaal ein Fest unter dem Motto „en grosse Plausch“ statt. Werkstattleitung neu: Jörg Neukom, Adliswil.
1982 Bezug der Werkstatt an der Einsiedlerstrasse 132, neu mit Holzwerkstatt. Im Juli grosser Flohmarkt und das 1. Musigfäscht im Zelt auf dem Wohnheim-areal.
1983 Am 1. Januar wird die Werkstube Horgen von der Stiftung HUMANITAS übernommen.Präsident Werkstattkommission: Hans Städeli, Thalwil.
1984 Präsident Betriebskommission neu: Peter Suter, Gattikon.
1985 Der Circolino Pipistrello ist Gast im Wohnheim und übt eine Woche lang mit den Bewohnern und Bewohnerinnen für das Musigfäscht. Im September wird an der Einsiedlerstrasse 126 (vormals Metzgerei Eugster) die Textilwerkstatt mit Lädeli eröffnet.
1987 Auszug der HPS ins eigene Schulhaus, neu gebaut im Baurecht auf dem Wohnheimareal in Horgen. Im Dezember erhält die Werkstatt von Frau E. Linsi als Legat das Wohnhaus Neudorfstrasse 20 mit drei Vierzimmer-Wohnungen und einem Freizeitraum.
1988 Nach erfolgtem Umbau (freigewordener Platz nach Auszug HPS, Ausbau Estrich 2. Teil) bietet das Wohnheim neu 34 Wohnplätze an.
1989 Umbau und Bezug einer Aussenwohngruppe an der Gehrenstrasse 12 in unmittelbarer Nähe des Wohnheims für sechs selbständigere behinderte Menschen.
1990 Inkraftsetzung des neuen Angestelltenreglementes, gültig für alle Betriebe. Der Jahresbericht präsentiert sich zum ersten Mal im neuen blauen Kleid. Präsident Werkstattkommission neu: Fredy Steiger, Horgen. Präsident Betriebskommission neu: Adolf Flückiger, Gattikon.
1991 Die erste Nummer der HUMANITAS Nachrichten erscheint. Teilnahme an der CH 91, zusammen mit anderen Behindertenorganisationen aus dem Bezirk Horgen auf der Halbinsel Au. Das Haus an der Neudorfstrasse 20 wird sanft renoviert. Im Dachstock entstehen zwei 1½ Zimmer Wohnungen. Der Freizeitraum wird den Bedürfnissen des lebenspraktischen Unterrichtes angepasst.
1992 Präsident Werkstattkommission neu: Hans Blum, Horgen.
1993 Im Mai Eröffnung des Wohnhauses in Rüschlikon, Bahnhofstrasse 92, für 14 eher selbständigere behinderten Erwachsene. Wohnhausleitung: Kari Dähler, Thalwil.
1993 Start zum Umbau an der Zugerstrasse 53/55 für die zukünftigen Werkstatträume.
1994 Umzug der Werkstatt von der Einsiedlerstrasse und vom Brunnenwiesli an die Zugerstrasse 53/55. Die Heimkommission wird in Betriebskommission Wohnen umgetauft, neuer Präsident: Albertus Oosenbrug, Langnau. Die Werkstattkommission heisst neu Betriebskommission Arbeiten.
1995 Die ehemaligen Werkstatträume, mit Ausnahme des Ladenlokals, werden nach einem kleinen Umbau als Förderungsarbeit HUMANITAS eröffnet, (bisher als Beschäftigungs- und Werkgruppen im Wohnheim untergebracht). Im Wohnheim entstehen dafür drei Wohnplätze und ein Werkraum-, Therapieraum. Leiterin Förderungsarbeit: Ursula Kessler Schoch, Thalwil. Werkstattleiter neu ab Juli: Rico Huber, Horgen.
1996 Erster gemeinsamer Weiterbildungstag aller vier HUMANITAS-Betriebe.
1997 Im Juni erste gemeinsame Sitzung der beiden Kommissionen Wohnen und Arbeiten, die neue Betriebskommission wird von Albertus Oosenbrug präsidiert. Fertigstellung der Feuertreppe im Wohnheim und Einweihung mit einer Riesenrutschbahn am Musigfäscht.
1998 Das Leitbild der Stiftung HUMANITAS wird vom Stiftungsrat verabschiedet.
1999 Das Wohnheim besteht seit 20 Jahren. Die Werkstatt beteiligt sich am Projekt „Dorfplatz lebt“ mit einem Sinnes-Parcours.
2000 Beginn der Planung für einen Neubau der Förderungsarbeit auf dem Gelände des Wohnheims.
2001 Kauf der Liegenschaft Institutweg 1, neue Wohnplätze. Leiter Förderungsarbeit neu ab Dezember: René Vinatzer.
2002 Zertifizierung unseres Qualitätsmanagementssystems am 31. Mai. Grundsteinlegung der neuen Förderungsarbeit am 28. Juni. Umbau Institutweg 1 beendet; Einzug von 7 BewohnerInnen ab September. Gemeinsame Weiterbildung aller Betriebe zum Thema „Betreuung in verschiedenen Lebensaltern“. Im Wohnheim wird ein BewohnerInnenrat eingeführt.
2003 Eröffnung der neuen Förderungsarbeit auf dem Areal des Wohnheimes.
2004 BSV: Tagesansatzentlastungsprogramm / Sparmassnahmen mit wenig Blessuren überstanden. Stiftungsrat Theo Forster beendet seine langjährige Tätigkeit als Stiftungsrat und Vizepräsident.
2005 Rezertifizierung unseres Qualitätsmanagementssystem. Gemeinsame Weiterbildung zum Thema „Kommunikation in der Betreuung“. Im Juni schenkt die Carob der HUMANITAS Atelier-Räume an der Sennhüttenstrasse 31 in Horgen. Ab diesem Jahr hat es in allen vier Betrieben einen Betreutenrat, sowie einen übergeordneten HUMANITAS-Rat.
2006 Umbenennung der Betreutenräte in FöA-Rat, Werkstatt-Rat, Wohnhaus-Rat, Wohnheim-Rat und HUMANITAS-Rat. Das Wohnheim und die Förderungsarbeit werden vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich offiziell als Lehrbetriebe anerkannt. Die Liegenschaft Gehrenstrasse 12 kann nach langjährigem Mietvertrag käuflich erworben werden.
2007 Gemeinsame Weiterbildung zum Thema „Vom Betreuer zum Begleiter“. Der Stiftungsrat verabschiedet die neue Strategie: Die HUMANITAS bietet Menschen Heimat. Die HUMANITAS steht ein für eine bedarfsgerechte und qualitative Entwicklung, eingebettet in ein massvolles Wachstum. Letztes Jahr „unter“ dem BSV wegen der Neuverteilung der Aufgaben zwischen Bund und Kantonen (NFA). Ab dem Jahr 2008 sind die Kantone zuständig.
2008 Das Schweizer Fernsehen zeigt eine Reportage über einen Bewohner der HUMANITAS: „Oertlis Welt“. (Im Archiv der Homepage des SFDRS zu finden.) Das Wohnhaus Rüschlikon mietet ein zusätzliches Haus an der Bahnhofstrasse 88 in Rüschlikon. Vier zusätzliche Wohnplätze können geschaffen werden. Rezertifizierung unseres Qualitätsmanagementssystem.
2009 Eröffnung einer Wohngruppe an der Neudorfstrasse in Horgen. Kauf der Nachbarliegenschaft an der Bahnhofstrasse 94 in Rüschlikon. Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen des Wohnheims. Eröffnung des neuen Schulhauses Waidhöchi.
2010 Das Leitbild wird überarbeitet und den neuen Begriffen, wie BewohnerInnen und MitarbeiterInnen, früher Betreute, angepasst.

2011

Werner Pflanzer der langjährige Heimleiter des Wohnheimes geht in Pension. Franco Camporesi wird neuer Heimleiter vom Wohnheim Horgen.
Rezertifizierung unseres Qualitätsmanagementssystem.
Der Theater Zirkus Wunderplunder gastiert eine Woche auf dem Gelände vom Wohnheim. Gemeinsam mit den Bewohnern und Bewohnerinnen wird für einen eindrücklichen Auftritt vor einem begeisterten Publikum geübt.

2012

Nach 28 Dienstjahren verlässt Kari Dähler, der Leiter vom Wohnhaus Rüschlikon, die Humanitas. Seine Nachfolgerin wird Angelika Horn.
Doris Pflanzer geht nach 33 Jahren HUMANITAS in den Ruhestand. Nachfolgerin, in der neu geschaffenen Stelle als Assistentin der Wohnheimleitung, wird Manuela Reutimann.
Claudia Sigg ist ab Juli Stiftungssekretärin.
Domenico Curcio wird erster Gesamtleiter der Stiftung Humanitas.
Feierliche Eröffnung vom zweiten Wohngebäude in Rüschlikon. Nach 32 erfolgreichen Jahren als Stiftungsrats Präsident übergibt Robert Enz das Präsidium an Walter Bosshard.
2014
Angelika Horn wird zur Wohnheimleiterin in Horgen gewählt in Rüschlikon wird Karl Müller neuer Wohnhausleiter.
Der Stiftungsrat wird neu gewählt. Präsident Jörgen Perch Nielsen, Vizepräsident Ruedi Styger, Mitglieder Gaby Pandiani, Manfred Manser, Martin Leuthold und Dieter Sollberger.
2015
Manfred Manser wird neuer Stiftungsrats Präsident, weitere Personen Vizepräsident: Ruedi Styger, Quästor: Jörgen Perch-Nielsen, Stiftungsrätin Gaby Pandiani, Stiftungsrat Martin Leuthold und Dieter Sollberger.
Inkrafsetzung des neuen Personal Reglementes, gültig für alle Betriebe.