Nach dem Spatenstich im Frühling folgte am Freitag der nächste wichtige Meilenstein: die Grundsteinlegung für den Humanitas-Neubau. Im kleinen, internen Rahmen kamen Bewohnerinnen und Bewohner, Klientinnen und Klienten, Mitarbeitende sowie Gäste zusammen, um dieser besonderen Zeremonie beizuwohnen. Eröffnet wurde die Feier von Geschäftsführer Urs Ammann, der die Anwesenden begrüsste und die Bedeutung dieses Tages hervorhob. Anschliessend stand eine ganz besondere Tradition im Mittelpunkt: die sogenannte Erinnerungskapsel. Darin wurden unter anderem der aktuelle Jahresbericht der Humanitas Stiftung, Briefe und Zeichnungen von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie weitere Zeitdokumente gesammelt. Die Kapsel wurde anschliessend sorgfältig verschlossen und in der Baugrube versenkt. «Heute vergraben wir ein Stück Gegenwart», sagt Geschäftsführer Urs Ammann. Was heute für uns Alltag ist, könnte in vielen Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten einmal spannende Einblicke in unsere Zeit ermöglichen. Die Erinnerungskapsel bewahrt Gedanken, Wünsche und Geschichten der Menschen, die den Neubau heute begleiten. Für spirituelle Momente sorgte Franziska Schwarz aus den Ateliers. Sie sprach über die Tradition der Räucherung und deren symbolische Bedeutung. Anschliessend räucherte Klient Andi die Baustelle und den Ort der Grundsteinlegung aus. Das Ritual sollte dem neuen Haus und seinen künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern Glück und gute Energie mit auf den Weg geben. Auch Emil Heidenreich von der Bauleitung der Firma Andrighetti war anwesend und erklärte die nächsten Schritte des Bauprojekts. Gemeinsam mit Vertretern des Stiftungsrats verfolgte er, wie die Erinnerungskapsel feierlich zugedeckt wurde. Die Grundsteinlegung war ein kleiner, aber bedeutungsvoller Anlass. Sie verband Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und machte deutlich: Hier entsteht nicht einfach ein neues Gebäude, sondern ein neues Zuhause. Hier gehts zur Webcam mit dem Baufortschritt Hier drin befinden sich Zeichnungen, Briefe und der Jahresbericht 25/26 der Humanitas Stiftung. Geschäftsführer Urs Ammann und zukünftige Bewohner versenken die Urne in der Baugrube.