Wie sieht das Wohnheim der Zukunft aus?

Veröffentlicht 28.01.2026
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Technologie im sozialen Bereich – Fluch oder Segen? Prof. Stefania Calabrese von der Hochschule Luzern besucht uns an der Humanitas und gibt uns im Rahmen eines Referats einen spannenden Einblick in die aktuelle Forschung für Menschen mit Beeinträchtigung.

Für uns bei der Stiftung Humanitas ist klar: Innovation ist kein Selbstzweck. Sie muss den Menschen dienen.

Doch was bedeutet das konkret für die Fachkräfte der Zukunft?

1. Neue Kompetenzen: Die Bedürfnisse der Klient:innen werden komplexer. Fachkräfte müssen sich spezialisieren und lernen, digitale Tools als natürliche Unterstützung in ihrem Alltag zu nutzen.

2. Entlastung durch Technik: KI und moderne Systeme sind nicht dazu da, den Menschen zu ersetzen. Im Gegenteil: Sie befreien das Team von administrativen Hürden und repetitiven Aufgaben.

3. Fokus Mensch: Die Forschung zeigt deutlich: Das Ziel jeder Neuerung muss sein, wieder mehr Zeit für die direkte Begleitung und Beziehung zu gewinnen. Denn genau dort passiert das wahre Leben.

Die Fachkraft der Zukunft ist also weniger Administrator:in und wieder mehr Beziehungsgestalter:in.
Wir freuen uns riesig über diesen wertvollen Austausch und den Brückenschlag zur HSLU!🤝

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Prof. Calabrese über die Zukunft an der Humanitas.