Die Humanitas Stiftung bietet erwachsenen Menschen mit Behinderung betreutes Wohnen am Zürichsee

Im Wohnheim Horgen und im Wohnhaus Rüschlikon bieten wir gegen 80 betreute Wohnplätze für Menschen mit Behinderung. Die Betreuung und Begleitung unserer Klienten folgt den Grundsätzen der Normalisierung, Integration und Selbstbefähigung.

Das Wohnheim Horgen war früher ein reformiertes Töchterinstitut, streng und stattlich schaut es aus erhöhter Lage auf den See. Das Wohnhaus Rüschlikon besteht aus einem älteren umgebauten Mehrfamilienhaus und einem modernen, schlanken Neubau. Beide Liegenschaften haben ihren ganz eigenen Charakter – wie unsere Bewohnerinnen und Bewohner auch.

Da ist jeden Tag viel los. Erwachsene jeden Alters ab 18 Jahren leben in Gruppen von fünf bis neun Personen. Sie führen zusammen ein Leben mit familiären Strukturen. Alle leisten ihren Beitrag zur Haushaltsarbeit, gehen ihrer Arbeit in der Werkstatt oder in den Ateliers nach, planen gemeinsame Freizeitaktivitäten im Haus oder auswärts oder ziehen sich auch mal zurück, um ganz für sich zu sein. Wie es halt so zugeht, zu Hause.

Die Fachpersonen der Humanitas Stiftung begleiten und betreuen die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Alltag. Sie leisten bedarfsgerechte Hilfe und leiten zu selbständigem Handeln an. Denn im Zentrum der Betreuung und Begleitung steht die Befähigung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben.

Die Wohngruppe trägt dem Bedürfnis der Bewohner nach einem geborgenheitsstiftenden Ort Rechnung. Sicherheit, Verlässlichkeit, Geborgenheit und der Schutz der Integrität werden durch die Fachpersonen garantiert. Berechenbare Beziehungen, Zeit als wesentliche Determinante und Zuwendung sollen den Bewohnern die Wohngruppe als lebenswerten Ort vermitteln.

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben Bezugspersonen ausserhalb des Wohnens: zum Beispiel Freundinnen oder Freunde, Vereinskollegen, Eltern, Geschwister. Die Betreuenden sind dafür besorgt, dass diese Kontakte gepflegt werden können, sind sie doch Teil der Lebensqualität. Wichtig ist zudem die Zusammenarbeit der Institution mit Eltern oder Beiständen. Ein situativer Informationsaustausch ist jederzeit möglich, und mindestens einmal jährlich findet ein Standortbestimmungsgespräch statt.

Gemeinschaftlichkeit macht stark

Wir legen grossen Wert auf eine von Respekt und Wertschätzung getragene Gemeinschaft. Durch diese oft über viele Jahre andauernden Beziehungen der Bewohner untereinander sind tragfähige Verbindungen entstanden. Sie bedeuten Sicherheit, Geborgenheit und Berechenbarkeit. Fachpersonal und Bewohner begegnen sich stets auf Augenhöhe, wobei dem Fachpersonal die Verantwortung des Fachpersonals gegenüber den Bewohnern stets bewusst bleibt.