Mit dem EBA-Diplom fit für den ersten Arbeitsmarkt

Von der Praktischen Ausbildung nach INSOS (PrA) unterscheidet sich die zweijährige berufliche Grundbildung vor allem durch die konsequentere Standardisierung des Ausbildungsprogramms. Die Grundausbildung EBA schliesst mit einem Qualifikationsverfahren – in der Regel mit einer Abschlussprüfung – ab.

Es bestehen gut ausgebaute Unterstützungsangebote:

  • Begleitung durch eine fachkundige Person bei Lernschwierigkeiten
  • Stützunterricht betriebsintern oder in der Berufsfachschule
  • Prüfungserleichterungen für Lernende mit Behinderung möglich

Das eidgenössische Berufsattest EBA weist aus, dass die Absolventin oder der Absolvent die Voraussetzungen zur Ausübung der Berufstätigkeit erfüllt und bereitet so auf den Übertritt in den ersten Arbeitsmarkt vor.

Für diese Berufsrichtungen bietet die Humanitas Stiftung Lehrstellen mit eidgenössischem Berufsattest EBA an:

  • Hauswirtschaftspraktiker/in EBA
  • Küchenangestellte/r EBA
  • Schreinerpraktiker/in EBA
  • Praktiker/in Betriebsunterhalt EBA

Während der Ausbildung ist auch ein betreutes oder begleitetes Wohnen möglich. Die Humanitas Stiftung bietet unterschiedliche Wohnformen, zum Beispiel auch in einer betreuten Aussenwohngruppe oder selbständiges Wohnen mit Coaching.

Ein Abschluss ohne Wenn und Aber

Bei einer Ausbildung nach EBA können für Menschen mit Lernbeschränkungen zwar individuelle Anpassungen bei der Zulassung, in der Ausbildung und beim Qualifikationsverfahren vereinbart werden. Die Anpassung der Lernziele gehört jedoch nicht dazu. Eine Herausforderung – aber auch ein Plus auf dem ersten Arbeitsmarkt. Denn es bedeutet, dass die Lernenden mit Behinderung die gleichen Ziele wie alle anderen erreicht haben.